Montag, 17. August 2009

Alles neu macht der Mai (Hä?! Wir haben doch August?!!).

Ein kleines "r" und ein ".de" statt ".com", sonst ändert sich eigentlich nur der Look:
Mein Blog könnt ihr ab sofort unter http://kleinegoettin.blogsport.de/ aufrufen & ihr könnt das nicht nur, ihr sollt das auch! :)

Damit's ganz einfach geht: NEU! HIER! NEU! NEU! NEU!

(damit's in Zukunft NOCH einfacher geht, tut mein neues Blog einfach zu euren Lesezeichen oder abonniert es ;D)

Sziget Festival 2009 / Reizüberflutung Deluxe.

Ich weiß nicht so wirklich, was ich nun dazu schreiben soll. Die letzten acht Tage war ich in Budapest, die letzten fünf davon war das Sziget-Festival.

"Das Sziget Festival in Budapest ist das grösste Rockfestival Europas. Innerhalb einer Woche strömen weit über 1.000.000 Besucher auf die Obuda Insel zum Sziget Festival. Das besondere an diesem Festival ist das es auf einer Insel auf der Donau stattfindet und nicht auf einem abgelegenen Flughafen oder einer fern der Zivilisation liegenden Rennstrecke. Die Stadt ist innerhalb weniger Minuten erreichbar und zugleich fühlt man sich auf der Insel wie im Wald." (von Budapestagent.de)


Budapest ist eine wunderschöne Stadt, ich find die krassen Gegensätze von Plattenbauten und türkischen und gothischen Gebäuden, die dort nebeneinander stehen, ungeheuer beeindruckend. Das Parlament ist wunderbar und die Brücken und die Leute sind schrecklich nett.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich so viel erlebt hab, dass ich unmöglich auch nur einen Bruchteil bloggen könnte. Ich versuch's mal mit Stichworten, kursiv werd ich die Bands schreiben, die ich gesehn hab:

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Sonntag, 9.8.2009:
Zugfahrt; Zelt verloren; Toggo TV; die nette sechssprachige Frau; Straßenbahn; Parlament & Eisenbrücke bei Nacht; U-Bahn-Schacht; alte Bekannte aus Zufall getroffen; Gepäckkontrolle/ Messer; Irländer; zwei Stunden Zeltaufbau; Yankee Hotdogs; Fünfeurokekse; zu viert im 3-Mann-Zelt.

Montag, 10.8.2009:
Morning has broken; Geldwechseln; Café suchen; Gebäude mit Auswucherungen finden; Trabbi; Eden Vegetarian; Brownies/ Kuchen zum Frühstück; die komplette Geschichte Ungarns; Thermalluxusbad Géllert; getrennt baden?; gebärfreudiges Becken; Szeneladen; Abend an der Donau; Holzeier; Franzosen; Dixieklomisere; kalt duschen; barfuß die ganze Insel besichtigen.

Dienstag, 11.8.2009:
Euro Cola; Käsesandwich; Stadt anschaun; Kollektiveinkauf; Honigbärchen; Fast Food Chinese; Radio 1 Boat; endlich ein eigenes Zelt!; Internet; die halbe Nacht schlechte Lieder singen.

Mittwoch, 12.8.2009:
Stammcafè; ABC; Köszönöm; Sziget Baguettes; Einkaufen; Nouvelle Vague; Ska-P; Lily Allen/ Calexico.

Donnerstag, 13.8.2009:
Soundcheck vom Buena Vista Social Club beim Wäsche waschen; Auchan Supermarkt; Oben ohne darf man nicht einkaufen; 2,5 €-Chucks; Riesenpizza; Sorbet? Sorbet!; Die Toten Hosen; Bloc Party; Orquestra Buena Vista Social Club; Euphorie; gute Gespräche.

Freitag, 14.8.2009:
Rumhängen; Arschloch spielen; HIV-Test negativ; Europa-Quiz; JET; Nudeln mit Pilzsahnesoße; Primal Scream; 'Good ole rock'n'roll'; männlicher Bauchtänzer; Unterhalten; The Prodigy; Singende Rabbis; Wandelnder Wurstel; Artisten-Show; Blues Bar; Verloren gehen; ekelhaft fettig ungarisches Essen; das Leben der Anderen; Caravan-Camping-Platz; Umwege.

Samstag, 15.8.2009:
Thermalbad?! - Nö!; warme Dusche; Stuttgarter; Ticket Control; doppelt gemoppelt einkaufen; The Subways; Editors; Klaxons; Manic Street Preachers; nich so wirklich manisch, aber neue Lieblingsband; Placebo; Enttäuschung & Wut; Roma Zelt; Reaggea Stage; Gespräche; Vorletzter Abend; Terminal B; schrecklicher Elektro; niveaulosester Abend.

Sonntag, 16.8.2009:
Viel zu früh wach; Beschluss am Abend schon zu fahren; in der Hitze liegen; Versuch zu lesen; Spieglein, Spieglein; Langeweile; Gepäckpacken; HVG; Goethe Institut; leiser reden; Disco Ensemble; Snickers Ding; Danko Jones; Gepäck zum Auto; Einkaufen; rennen & drängeln; The Offspring; Oi Oi Oi!; Freiburger mit riesigen Tunnels; The Doors Chucks; merkwürdige Hefte & Modekataloge; Faith No More; Snickers Ding II; Abschied; The Doors Tribute Band; einmal über die ganze Insel & immer noch neues sehn; Tschüß Sziget; Nachtfahrt heim.

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Und zwischen all dem waren Leute mit Hüten aus Püschtierhühnchen, mit Megafonen oder auf Stelzen. Leute die vollkommen in bunte Strohhalme gekleidet waren und Leute die für einen Schokoriegel merkwürdige Fitnessübungen gemacht haben. Ich hab so einiges gelernt, über die Geschichte des Britpop zum Beispiel, und über die Geschichte Ungarns aber auch über Leute und über Festivals und über Budapest. Und last bot surely not least, ich habe gelernt eine ganz normale Tasse Kaffee und eine ganz normale Dusche bzw. Toilette so sehr zu schätzen, wie mir das nie in den Sinn gekommen wäre. Aber gut war es. Ungeheuer gut.

Samstag, 8. August 2009

And the winner is....

derula!

Herzlichen Glückwunsch, du bekommst das per Mail :)

Mittwoch, 5. August 2009

Du bist der Ton, der jeden Song zum Hit macht!

"Ich höre rock, german, indie, pop und singer-songwriter, mit u.a.:
The Velvet Underground, Element of Crime, Tocotronic, Jack Johnson, Pink Floyd, Yann Tiersen, Ska-P, Red Hot Chili Peppers, Die Kleinen Götter, Die Fantastischen Vier, Die Toten Hosen, Ensiferum, The Beatles, Monta, Simon & Garfunkel, Alice in Chains, Wir sind Helden, Live, Shakira, Legion of the Damned, Amy Jo Johnson, Proyeccion Wayra, Ton Steine Scherben, Clueso, The Kooks, Tracy Chapman, Juli, Les Crazy Skankers, Fiddler's Green, Nirvana, Tomte, Moyland, Maná, Wise Guys, Maria Mena, Kettcar, Coiffeur, Mando Diao, Bryan Adams, Johnny Cash, Anti-Flag, Megadeth, Sunrise Avenue, Danko Jones, Mikis Theodorakis, Coldplay, The Doors, The Corrs, Distemper, Bandits.

Schau dir meinen Musikgeschmack an: http://www.lastfm.de/user/DracuLady"


Sagt last.fm dass ich euch sagen soll. Eigentlich sagt last.fm, dass ich das in mein facebook-Profil reinkopieren, aber ich denke, dass das hier auch gut ist. Warum ich das blogge? Nun, aus dem einfach Grund, dass ich während ich den letzten Eintrag schrieb auf einmal den unstillbaren Drang verspürte, der Welt meine wichtigsten Lieder des Sommers 2009 mitzuteilen. Und auch, weil derula mich erst vor kurzem irgendwo hier in den Kommentaren daran erinnerte, dass ich in dem Eintrag zu dem die Kommentare gehörten die Musik vergessen hatte. Dabei ist die ungeheuer wichtig in meinem Leben und so kommt es, dass ihr hier gleich eine Playlist für den Sommer 09 lesen dürft und ich hoffe, euch einiges zu empfehlen! (Ihr dürft und sollt mir auch was empfehlen, gerne!)

Das Folgende ist nur eine zufällige Auswahl indem ich mich im Shuffle-Modus durch die Sommer-Playlist auf meinem iPod klicke, denn die ganze Liste abzuschreiben würde zu lang dauern. Die fettgeschrieben Lieder allerdings sind Lieder die diesen Sommer und zur Zeit aus den (in Klammern) stehenden Gründen eine besondere Bedeutung für mich haben (ja, das intressiert euch! Wenn nicht, mich wirds in Zehn Jahren intressieren! :D).

1. The Kooks - Seaside
2. Lucky Boys Confusion - Mr. Wilmington
3. Anti Flag - No Borders, No Nations
4. Wir Sind Helden - Nur ein Wort
5. Live - Lightning Crashes (abends, bei ausgeschaltetem Licht anhören, während du aus dem Fenster schaust, dann weißt du, warum)
6. Everlast - White Trash Beautiful
7. Flogging Molly - Drunken Lullabies
8. Greenday - Holiday
9. Monta - Good Morning Stranger (morgens anhören, wenn du ausversehen viel zu früh aufgestanden bist und der Tag noch vor dir liegt)
10. Buena Vista Social Club - Amor De Juventud (hey, ich seh die live & sie sind eine meiner absoluten Lieblingsbands!)
11. Simon & Garfunkel - Mrs. Robinson
12. Bob Marley & The Wailers - I Shot The Sheriff
13. Wise Guys - Radio
14. Die Toten Hosen - Bonnie & Clyde (hey, die seh ich auch live!)
15. Bandits - Catch Me
16. Sam Cooke - Stand By Me (spiel ich auf Gitarre & hat so'n Typ in der Unterführung auch gemacht)
17. Lamaze - Summer Reaggea
18. Coiffeur - En La Frontera
19. The Velvet Underground - That's The Story Of My Life
20. Chefdenker - Meine Heimat Die Erde
21. Manu Chao - La Revolucion
22. Seeed - Dickes B
23. Die Kleinen Götter - Auf Drei (weil es jeden Sommer passt)
24. Ton Steine Scherben - König Von Deutschland
25. Ska-P - Revistas Del Corazon (auch die werd ich live sehn!!)
26. The Velvet Underground - Pale Blue Eyes (wegen einem Buch das ich kürzlich gelesen hab)
27. Chocolat OST - Minor Swing
28. Gummi Soul - Küss Mich
29. Madsen - Norden Der Welt (fühl so wie ich und du weißt warum)
30. Les Quitriche - Mirza
31. N.O.H.A. - Lunatica
32. Flogging Molly - Tobacco
33.Chefdenker - Ich hab Dir Im Burgerking die Abseitsfalle erklärt
34. Ton Steine Scherben - Dr. Sommer
35. The Beatles - Rain
36. Fettes Brot - Nordisch By Nature
37. Peter Fox - Haus Am See
38. Sportfreunde Stiller - Siehst Du Das Genauso
39. John McDermott - The Sun Is Burning (es ist einfach unglaublich gut und wunderschön!)
40. Cat Stevens - If You Want To Sing Out, Sing Out (Lebensomotto pur)
41. Spieltrieb - In Letzter Zeit
42. BHH - Forever Young
43. Pink Floyd - Brain Damage (ich kann nichts machen, ich find Pink Floyd genial)
44. The Offspring - Kristy, Are You Doing Okay? (und ja, auch die seh ich! :D)
45. Die Ärzte - Westerland
46. Suzi Quatro - I May Be Too Young (ich hörte es zum ersten Mal nach einem besonderen und besonders anstrengenden Wochenende und irgendwie passte es ziemlich zu allem)
47. Sunrise Avenue - Into The Blue
48. Buena Vista Social Club - Clocks (die Version ist besser als von Coldplay und sagte ich schon... ich seh die live :D)
49. Avril Lavigne - Girlfriend
50. The Beatles - All My Loving
51. MXPX - Emotional Anarchist
52. John Lennon - Imagine
53. Madsen - Nachtbaden (ich hab es im genau richtigen Moment kennengelernt)
54. Tom Jones - Pretty Woman
55. Mikis Theodorakis - Zorba The Greek (Sommermusik pur, halt!)

Mal wieder erzähle ich vom Sommer.

Hättest du nicht Lust
Mit mir den Abend zu verbring'
Gegen den Frust
Wir könnten Nachtbaden gehn?

Madsen - Nachtbaden

Hatten wir nicht einmal gesagt, dass es "ein Sommer werden soll, an dem man sich noch in den kältesten Winternächten wärmen würde können"? Und das ist er. Jetzt schon. Weißt du, eigentlich weiß man das ja nicht, wenn man mittendrin ist und im Grunde weiß ich es auch nicht, aber ich ahne es. Ich meine sogar zu ahnen, in welcher Weise ich mich an diesen Sommer erinnern werde. Nicht in chronologischer Reihenfolge oder festgemacht an einem bestimmten Ereignis. Nein, ich denke, ich werde mich an ein buntes Chaos erinnern und an Wünsche und vielleicht an zu wenig Schlaf aber vielleicht auch nicht. Zumindest an Musik werde ich mich erinnern und an wahrgemachte Träume, an Freundschaft und daran, dass es warm war.

Ich mag diesen Sommer.

At the end of the world.

Freitag, 31. Juli 2009

Hurra! Hurra! Es gibt was zu gewinnen (für euch)! :D

Die Vorgeschichte: Eines Tages beschloss die KleineGoettin in's Kino zu gehen. Und wie man das halt so macht kaufte sie sich ein Bigpack M&Ms um was zu knabbern zu haben. Erstaunt und glücklich durfte sie feststellen, dass im Preis nicht nur bunte Nüsse enthalten waren sondern zudem auf der Packung ein Gewinnspiel das da hieß: "Jetzt STÜNDLICH gewinnen! - Gewinne mit M&Ms und Videoload Filmgutscheine im Wert von insgesamt 1 Mio. EUR". Um an diesem Gewinnspiel teilzunehmen musste die KleineGoettin nur einen Teilnahmecode vom Packungsboden ablesen und den dann auf einer Website eingeben.

Gut, dachte sich die KleineGoettin als sie wieder zuhause war, dann probier ich das mal aus. Und siehe da: "Du bist ein Gewinnertyp!" stand da in leuchtenden Buchstaben auf dem Bildschirm und sogleich wurde ihr eine E-Mail mit einem Videoload-Filmgutschein-Code zugesandt. Yep, strike!, dachte sich die KleineGoettin und meldete sich sofort bei Videoload an. Doch dann die bittere Enttäuschung: "Videoload funktioniert derzeit nur mit Windows Vista/ XP" stand da. Und die KleineGoettin, Verfechterin der Idee des Open Source, zählt sich natürlich zu dem weltweiten 1% der privaten Linuxuser. Doch dann kam ihr eine Idee. Cool, dachte sie, und siehe da:


Ihr könnt was gewinnen!
Jetzt wollt ihr natürlich verschiedenes wissen:

Hä? Und was können wir gewinnen? Oben genannten Videoloadgutschein. Wieviel der Wert ist, weiß ich nicht, aber vielleicht reichts ja, sich nen billigen Film auszuleihen oder so. Besser als gar nichts ;)

Yeah! Ich will den Videoloadgutschein haben, weil ich das eh benutz und deswegen nur sparen kann. Oder so. Auf jeden Fall will ich ihn! Aber wie? Du kannst gewinnen, indem du an diesem Gewinnspiel hier mitmachst (wer hät's gedacht!). Und zwar, ihr habt auch ne Aufgabe. Die lautet so: Ihr schreibt mir bis nächsten Freitag, den 7.8.2009 in die Kommentare, was euer Lieblingssommerfilm ist + euren tollsten Plan für diesen Sommer. Und wenn bis dahin mehrere kommentiert haben, werde ich eine höchst seriöse Auslosung durchführen, indem ich ein Zettelchen ziehe. Wenn niemand kommentiert hat, dann wird die Frist verlängert. Wenn niemand den Gutschein will, dann verfällt er und das ist schade, weil M&Ms dann bestimmt mehr Geld haben oder so.

Und wenn ich gewonnen hab, wie krieg ich den Code dann? Ihr gebt mir dann einfach eure E-Mail-Adresse und ich leite euch die E-Mail weiter in der der Code ist :)

Nochmal kurz, jetzt, bitte?!! Kommentiert bis zum 7.8.2009 hier in diesem Blog, möglichst in diesem Eintrag einfach, was euer Lieblingssommerfilm ist + was ihr diesen Sommer tolles zu tun gedenkt. Mit ein wenig Glück (:D) gewinnt ihr dann einen Videoload-Gutschein den ich euch per Mail zusende.

BONNE CHANCE :D

Sonntag, 26. Juli 2009

Wir sind sterblich. Also müssen wir leben.

Warum nur, frage ich mich, müssen die Weisen alles irdische und menschliche kritisieren? Warum nur muss all das was uns ausmacht immer im Vergleich zum Kosmos gesehen werden? Im Vergleich zur Unverrückbarkeit der Sterne im All?

Wir sind vergänglich. All das, was uns wichtig erscheint ist Nichts wenn wir es als Teil des großen Ganzen betrachten. Weder der Tod noch die Liebe und auch nicht die Poesie, obgleich sie doch über allem zu stehen und alles zu überdauern scheint. Doch auch die Weisheit ist Nichts und damit auch die Weisen, die sich selbst so lächerlich wichtig nehmen wenn sie darüber sprechen, dass die Menschen sich zu wichtig nehmen. Natürlich mögen sie Recht haben und in Anbetracht der Ewigkeit sind wir so klein, so winzig klein, dass man uns leicht übersehen möge wenn man nicht genau nach uns sucht.

Aber ich denke: Dennoch sind wir. Wir sind jetzt und wenn wir jetzt unsere Seele mit Gefühlen überschwemmen, wenn wir jetzt Nichtigkeiten für die Welt halten, wenn wir uns jetzt nur für uns und unser Leben und nicht für die Ewigkeit interessieren, so ist das kein Fehler. Denn wenn wir nicht wären, wären wir nicht weniger und nicht mehr, doch wenn wir schon einmal sind so können wir uns auch vergnügen und das Leben auf Erden als das nehmen, was es ist. Als Leben. Nichts mehr als das.

Welcher Tiger hat jemals nach dem Sinn seiner Existenz gefragt? Und welche Schildkröte meint, dass sie sich selbst zu wichtig nimmt? Welche Antilope, welche Fruchtfliege, welche Maus und welcher Oktopus straften sich jemals dafür, dass ihnen ihr, und nur ihr Leben am Herzen liegt und es ihnen nicht im Sinn ist, nach der Erleuchtung zu streben? "Nach der Erleuchtung streben". Viel zu wichtig, ungeheuer wichtig nehmen Menschen sich selbst, die das sagen. Doch ich möchte sie nicht verurteilen, meine doch gerade ich, dass das kein Fehler sondern vielmehr eine Befreiung ist und gut so. Nur sie selbst verurteilen sich und merken nicht einmal, dass sie es tun.

Auch ich betrachte oft den Sternenhimmel um mich klein zu fühlen, um ein wenig der Last die mich tags begleitet abzulegen und zu spüren, dass tatsächlich alles nicht so sehr von Bedeutung ist, wie wir immer meinen. Aber ich betrachte den Sternenhimmel auch aus einem anderen Grund: Um zu erleben, dass ich lebe, dass ich jetzt lebe und dass ich möglicherweise einmal erlischen werde, wie die Sterne die wir noch immer sehen doch die schon vor Jahren verglüht sind. Auch ich möchte noch gesehen werden, wenn ich nicht mehr bin und das ist kein bescheidener Wunsch sondern ein Großer und noch größer ist mein eigentlicher Wunsch, gar nicht zu sterben. Doch solange ich bin und niemand mir beweisen kann, dass ich sterblich bin gibt es auch die andere Möglichkeit: Dass ich eben doch sterblich bin, denn auch meine Unsterblichkeit kann mir niemand beweißen. Und deshalb müssen wir leben. Deshalb müssen wir uns selbst wichtig nehmen und Spaß daran haben, deshalb sind Dinge wie Liebe und Sommer und Poesie, Partys, Spaß, Jugend, Freundschaft, Gespräche und Traurigkeit, Tod und Hass und Krieg, deshalb sind all diese Dinge die unser Leben ausmachen nicht nichtig sondern wichtig.

Das einzige, was zählt.

Donnerstag, 23. Juli 2009

JETZT

in genau drei Wochen werde ich den Buena Vista Social Club schon 38 Minuten lang live gesehen haben. (man merkt nicht, dass ich mich frue, oder? :D)

Montag, 20. Juli 2009

Comfortably numb.

"Ich habe eine Blüte in den Fluß geworfen.", sagte sie, als sie auf mich zukam. Sie sagte das ein wenig selbstgefällig, etwa so, als hätte sie soeben Chopins erste Ballade aus dem Gedächnis gespielt und zwar besser, als es jeder andere vor ihr getan hatte. "Ich habe eine Blüte in den Fluß geworfen", sagte sie so, als würden wir uns besser als nur flüchtig kennen und als würde mich das etwas angehen. "Ich weiß", hätte ich antworten können, hatte ich sie doch eben noch heimlich dabei beobachtet, wie sie über die Brücke gegangen war und mit der Hand über die Blumenkästen gestrichen hatte, bis sie auf einmal eine kleine, rote Blüte abriss. Sie hatte die Blüte kurz betrachtet und, mit einer winzigen Handbewegung nur, in den Fluß geworfen. Danach hatte sie gelächelt, fast erleichtert und als sie auf mich zugekommen war, selbstgefällig.

"Ich weiß", hätte ich sagen können doch ich sagte nichts, denn ich wollte sie nicht enttäuschen. Hatte sie doch geklungen, als wäre es etwas äußerst wichtiges, was sie mir mitzuteilen hatte. Und so nickte ich nur.

Sie strahlte mich an. "Lass uns Kirschen kaufen gehen", sagte sie und nahm meine Hand. Ich vergaß einfach zu sagen, dass ich keine Zeit hatte, vergaß zu sagen, dass ich zum Klavierunterricht musste, dass es die letzte Stunde vor den Ferien war und mein Klavierlehrer wütend werden würde, würde ich nicht kommen, angesichts des Vorspiels das ich direkt nach den Ferien vor der gesamten Klavierschule haben würde. Ich vergaß zu sagen, dass es gerade jetzt wirklich nicht ginge und als es mir wieder einfiel war es zu spät und wir waren schon bei einem Marktstand. "Fünfhundertachtundsiebzig Gramm Kirschen hätte ich gerne". Sie zeigte auf die Kirschen über deren Preis ich erschrak. Und nicht nur ich, auch der Verkäufer schien erschrocken. "Ich... weiß nicht, ob ich das so genau abwiegen kann.", meinte er zögerlich und ich musste mir vorstellen, wie sie ihren Kopf in den Nacken warf und ihre schönen Zähne entblößte. Stattdessen lächelte sie nur freundlich. "Das ist auch nicht so wichtig. Ich hätte nur gerne Kirschen." Dann begann sie zu kichern und ich bemerkte, dass ich noch immer ihre Hand hielt. Auch ich musste kichern und der Verkäufer schloss sich uns an und wieder hatte ich ein Bild vor meinem inneren Auge: Wir drei an diesem Markstand, wie wir brüllten vor Lachen und uns Tränen aus den Augen wischten. In Wirklichkeit wiegte nur der Verkäufer seinen Kopf und füllte 600g Kirschen in einen Beutel. "Du musst nur fünfhundertachtundsiebzig Gramm zahlen."

Immer noch hielten wir uns an den Händen als wir zum Bahnhof gingen und Kirschkerne spuckten. Doch auf einmal lies sie meine Hand los, nahm sich eine Hand voll von den Kirschen und drückte mir den restlichen Beutel in die Hand. Sie begann zu rennen. "Mein Zug!", rief sie, als sie sich kurz umdrehte. Dann war sie weg.

Ich saß mit den letzten Kirschen an der Bushaltestelle und hoffte, dass ich meinen Klavierunterricht noch nicht ganz verpasst hatte. Neben mir saß ein alter Mann und rauchte. "Wie heißt du eigentlich.", sagte ich und der Mann warf seine Zigarette weg.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Time to say goodbye.

Nun sind wieder viele Abschiede ungebloggt an mir vorbeigezogen. Bald sind die Großen Ferien und dass es da Abenteuer zu erleben gibt ist ja klar. Allerdings habe ich auch in letzter Zeit unheimlich viele Abenteuer, mal kleinere und mal größere erlebt. Und mich eben auch von ihnen verabschiedet.

Da war unsere Theateraufführung vorletzte Woche. Wir spielten Shakespeares "Zwei Herren aus Verona" in einer etwas trashigen Fassung. Ein Jahr lang haben wir geprobt und nur einmal haben wir auf der Bühne gestanden. Gelohnt hat es sich trotzdem. Stattdessen spiele ich jetzt bei einer Art Remake-Fassung eines Theaterstückes mit, in dem ich schon in der 4. Klasse einmal mitgemacht habe. Ferdinand der Stier. Kinderkostüme sind witzig :D

Dann war da der Jugendgemeinderat. Zwei Jahre lang immerhin war ich Jugendgemeinderätin und letzten Freitag sind wir verabschiedet worden. Und wie es halt so ist, am Schluss fand ich auf einmal alle (fast alle, okay :D) irgendwie nett. Allerdings wird es hier wohl bald einen Verein geben in dem die ehemaligen Mitglieder vernetzt sind (oder so). Ausserdem werde ich wahrscheinlich entweder der Orgagruppe von der Mayday-Parade, dem Ract!-Orgateam oder den Bildungsstreikleuten beitreten. Oder allem? Mal sehn. Zumindest wird die KleineGoettin nun nicht auf einen Schlag unpolitisch :D

Und schließlich war da noch die Mittelstufe. Die ich in genau zwei Wochen erfolgreich hinter mich gebracht haben werde. Nicht so gut, wie das vielleicht so sein sollte aber immerhin komm ich weiter und mein Abi wird eh gut. Und in diesem Sinne: Fuck, ich werde alt!

Und nun weiß ich gar nicht mehr, weshalb ich ursprünglich diesen Blogeintrag begann aber weil ich nun einige der vergessen geglaubten Abschiede, und vorallem: viele der neuen Herausforderungen, würdig in meinem Blog verewigt habe (blablabla, ich langweile mich ja selber) komme ich hier zum Ende :)

P.S. Sagt mir mal, was ich bloggen soll :/
Wollt ihr a.) Lustige/ spannende/ uninteressante Geschichten aus meinem Alltag;
b.) Irgenwelche pseudopoetischen Texte;
c.) Melodramtaische, unglaublich pathetische Aufrufe zum gewaltfreien Widerstand;
d.) Kurzgeschichten; oder
e.) Was ganz anderes hier lesen?

Muss die Göttin angeben? Ja, die Göttin muss angeben!

Donnerstag, 9. Juli 2009

Momente VII.

Wie so oft an diesen Sommertagen, wenn es nachts geregnet hatte und vormittags viel zu schnell viel zu heiß wird, lagen überall die Schnecken herum, schwarz und hart und tot. Jerry hob eine auf und wollte hineinbeissen aber Eleanor hielt ihn davon ab: "Nicht hineinbeissen, das ist eklig!" Jerry schmiss die Schnecke weg und stapfte davon, mit seinen kleinen Füßen trampelte er über den glühenden Asphalt, fest entschlossen sein Ziel im Blick. Ein paar der Schnecken zerquetschte er dabei, aber das machte nichts, sie waren doch sowieso schon tot.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Ein neuer Versuch.

*puuuust puuuust pust* *auf den Brustkorb meines Blogs drück* *weiterpuuuuuuust*

Ähm. Okay, wiederbelebt. Hiermit, liebe Leute, melde ich mich ein weiteres Mal zurück und verspreche, dass ich von nun an versuche mindestens dreimal die Woche etwas zu bloggen. Weil ich's so cool fand, dass ihr nach fast nem Monat Schreibpause auf einmal diskutiert habt, ob das hier das Sommerloch ist.

Und überhaupt. Eigentlich schreib ich doch gern. Ich hatte mir nur aus welchen Gründen auch immer das bloggen abgewöhnt. Ich hoff doch, dass dieser Anlauf mal klappt :) Denn wenn ich einen Abgang machen sollte, dann würde ich das doch hoffentlich mehr Göttinengerecht veranstalten mit Trara und Fanfan und so. Aber das hab ich jetzt erstmal nicht vor.

*meinem Blog in die Wange kneif (und euch auch)*

Montag, 15. Juni 2009

Ich lebe noch. Was ist mit euch? :)

Blog irgendwie mal wieder vergessen. Also nicht so richtig, aber vernachlässigt. Gab aber auch viel zu tun:
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Am Wochenende war das RACT!-Festival am Anlagensee hier in Tübingen. Unser freies Radio, die Wüste Welle, war auch wieder dabei. Sehr toll und sehr anstrengend.
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Okay, das war nicht sehr informativ oder lesenswert oder so. Durchaus lesenswert ist allerdings folgende URL: http://willmakeyou.com/pliments/
Und das Ego pusht die Seite auch noch ;)
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So. Irgendwie wird das ein kurzer & sinnloser Eintrag. N bisschen angeben muss ich dennoch kurz, im Falle dass doch noch jemand dieses Blog beachtet: Grade eben erst hab ich die Sziget-Karten bestellt!

Montag, 1. Juni 2009

Barfuß.

Montag, 25. Mai 2009

Angst & Schrecken am Bodensee.

Wer kennt ihn nicht, den ungeheuer lustigen Podcast von Joël (fireball)? Angscht a Schrecken zu Lëtzebuerg. Kurz A&S. Hab ich ja letztes Jahr schon das Ergebnis unseres Workshops gebloggt gehabt.

Und dieses Jahr? Naja, dieses Jahr war Joël nicht auf dem Radiocamp. Weswegen wir trotzdem versucht haben, eine Folge zu produzieren. Nunja. Wir sind nicht Joël und die Folge ist auch ein klitzekleines bisschen länger wie normalerweise, aber ich würd sagen: Hörts euch trotzdem an ;)

Hier.

Addicted.

Frag nicht immer, was es ausmacht, das Leben. Das hier ist es nämlich, das Leben.

Sonntag, 24. Mai 2009

On the road.

Donnerstag, 21. Mai 2009

I feel wonderful tonight.


(geklaut von icanread)


Und auch nicht, wie es ist mit Freunden auf der Autobahn zu fahren wenn es viel zu heiß ist und man gar nicht so schnell fahren kann, wie man gerne möchte, weil Viereinhalbtausend Umdrehungen echt genug sind und es egal ist, wenn man schief zu der Musik mitsingt, die man wegen des lauten Fahrtwindes kaum hört.

Und auch nicht, wie es ist am See in der Sonne zu sitzen, mit Gitarre und uralten Popsongs. Mit Freunden, natürlich, und mit Leuten die im Wasser stehen und Riesenseifenblasen machen. Zu sitzen und zu reden und wenn es zu warm wird kann man einfach schwimmen gehen. So lange, bis die Arme müde werden und man die Musik nicht mehr hört. Dann kann man umdrehen.

Hey, man kann es nichtmal beschreiben!

Na, endlich!

Ist wieder das Radiocamp in Markelfingen. Die letzten zwei Jahre habe ich schon irgendwas darüber geschrieben, zum mittlerweile vierten Mal bin ich hier und glücklich.

Workshopmäßig gibt es auch dieses Jahr wieder eine tolle Auswahl: Heute habe ich den Gender-Workshop belegt ("Wer spricht denn da?") belegt, wir haben uns überlegt an welchen Merkmalen man eine männliche oder eine weibliche Stimme im Radio erkennt und warum es uns überhauipt so interessiert, in welche dieser zwei Geschlechter-Kategorien man die Sprecher einordnen kann. Ich fand das extrem interessant und denke, dass ich darüber bald mehr schreiben werde.

Morgen gibt's endlich (endlich!) den DJ-Workshop, den wir uns wünschen seit wir auf's Radiocamp kommen. Ohja, ich freu mich schon sehr.

Ansonsten ist das Wetter super bis scheiße (immer abwechselnd), ich war schon zweimal im See, das Essen ist gut wie immer (und jetzt gibts auch veganes Essen im Angebot!) und überhaupt würde dieser Absatz eine schöne Postkarte abgeben. Zudem muss ich mir selbst noch ganz kurz eine Ohrfeige geben: Gestern war der erste Abend am Bodensee nach einer anstrengenden Woche und vor den anstrengendsten Monaten überhaupt (ich hab praktisch, und das ist keine Übertreibung, JEDEN Tag bis zu den Sommerferien schon verplant. Zeitweise mit mehreren echt wichtigen Veranstaltungen gleichzeitig :/) und was macht die KleineGoettin? Statt gemütlich und ruhig zu chillen, den Abend am See, am Lagerfeuer oder sonst irgendwie kuschlig zu verbringen meldet sie sich natürlich als eine von zwei Freiwilligen für den Thekendienst im Cafezelt -.-
Aber gut, das war gestern. Heute wird ruhig, ich schwörs euch! :)

Dienstag, 19. Mai 2009

Momente VI.

Der Fluß spült den Schlamm eines Winters fort, der dunkler als die meisten anderen war. Über die Brücke eilen all die bunten Regenschirme. In der Ferne donnert es. Jetzt ist da nichts mehr, dass den Sommer verhindert.
Nichtvorhandenes Unglück kann auch schon Glück sein.
Stadtmusik.

Samstag, 16. Mai 2009

Von der Liebe zum Freien Radio.

Mit neun Jahren habe ich die wohl wichtigste Erkenntnis meines Lebens gemacht: Wir leben nur einmal und deswegen wäre es vollkommen sinnlos, wenn wir nicht alle unsere Wünsche wahr machen.
Zudem ist mir bewusst geworden, dass alle Menschen die wir bewundern auch nur dieses eine Leben haben. Jeder Schauspieler, Musiker, Politiker, Künstler... alle haben sie genau wie wir als Samenzelle begonnen. Klar, manche Leute haben Vorteile, weil sie schon "privilegiert" geboren wurden: Reich, prominent oder aus einer berühmten Familie. Aber weitaus nicht alle. Und genau deshalb können wir auch wahr machen was wir uns wünschen. Uns steht nichts im Weg außer wir selber und gesellschaftliche Normen die wir überwinden müssen. Aber sobald wir das begriffen haben, haben wir die Normen und uns selbst schon überwunden. Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass wir es schaffen, was immer wir wollen.

Mit zehn habe ich dann die wohl wichtigste Entscheidung meines Lebens getroffen: Zum Radio zu gehen. Und genau das habe ich getan. Heute ist das Radio mein wichtigstes und liebstes Hobby, meine größte Leidenschaft und "der" Fixpunkt in meinem Leben. Ich könnte euch viel über Süchte erzählen, Kaffee und Schokolade und Musik. Aber das Radiomachen ist die schönste Sucht von allen. Nicht nur, weil sie Kaffee, Schokolade und Musik vereint, nicht nur weil Freies Radio Politik ist, nicht nur weil es kaum ein geileres Gefühl gibt, als Musik zu spielen und Dinge zu sagen und zu wissen, hey! das hört jemand, gerade jetzt, ich kann den Tag von mir fremden Menschen mitgestalten!
Nein, das wunderbare am Radiomachen sind auch all die guten Gespräche, all die netten Leute und so viele Erinnerungen und so viel Vorfreude. Das Gefühl, zu wissen was Liebe ist. Zu wissen was Glück ist. Und ein bisschen die Welt zu verändern.

Donnerstag, 14. Mai 2009

toile d'araignée.

Montag, 11. Mai 2009

Denn ihr seit die Guten.

[Soundtrack: Gary Jules - Mad World.]

Deer zog den Trenchcoat enger. Man hatte ihn gewarnt. "Inselwetter", hatten sie gesagt; doch dass es so verregnet sein würde, hätte er nie vermutet. Durch die grauschwarzen Fäden in denen das Wasser vom Himmel fiel sah er das schmuddelige Leuchtschild des Pubs. Auf dem Festland, in dem Dorf aus dem er kam, kannte man solche Leuchtreklame nicht. In den Städten, klar, aber auf dem Land wie hier da kannte doch eh jeder die einzige Kneipe des Ortes. Es war immer die Kneipe in denen die Männer vor ihren Familien flüchteten und dieselben Kneipen in denen die Frauen versuchten, das wilde Leben das sie aus ihren Träumen kannten, wahrzumachen. Deer überquerte die Straße. Im Regen stehen wollte er nicht mehr und der Pub sah trotz des. Leuchtschildes recht einladend aus.

Klein und dreckig. So konnte man die Kneipe beschreiben aber auch die Gäste, wie Deer jetzt feststellte. Es waren nur zwei und beide saßen sie alleine da, das sowieso runzlige Gesicht nachdenklich in tiefe Falten gezogen. Irgendein dummer Witz über Bügeleisen schoss Deer durch den Kopf, irgendeine vermeintlich lustige Erklärung, weshalb die Männer so klein waren.

Wie, wenn er durch Der's Erscheinen aufgeschreckt worden wäre, hob einer der beiden Runzligen den Kopf und sah auf die Uhr die schräg über der Theke hing. Auf einmal schien er es eilig zu haben, warf eine Münze auf den Tisch und verlies den Raum. Deer hatte sich an die Theke gestellt und sah sich nun nach dem Wirt um. Als der andere kleine Mann schwerfällig aufstand, bemerkte Deer, dass wohl der der Wirt war. "Eine Halbe, bitte", bestellte er. Schwermütig wiegte der Alte seinen Kopf hin und her, drehte Deer den Rücken zu und nahm eins der milchfarbenen Gläser, die aussahen als wären sie seit Jahren nicht gespült worden, die aber dennoch sauber waren.

In seinem Rücken hörte Deer, dass die Tür aufging. Drei Gestalten kamen herein und Deer wunderte sich noch, dass sie nicht nass waren, obwohl es drausen in Strömen regnete. Er drehte sich wieder dem alten Wirt zu, der inzwischen das Glas unter den Zapfhahn gestellt hatte. Doch der Wirt selbst - er war nicht mehr da. Verwirrt sah Deer sich um und dann bemerkte er, dass die drei Gestalten hinter die Theke schritten. Sie hoben etwas großes, schweres auf, etwas was Deer im nächsten Moment als die Leiche des alten Mannes identifizierte. Und sie trugen die Leiche hinaus, hinaus in den Regen. "Da werden bestimmt seine Kleider nass", dachte Deer, aber dann fiel sein Blick auf sein Bier das am Überlaufen war. Er hechtete hinter die Theke und mache den Zapfhahn zu. Setzte den Schaum an die Lippen und trank einen kräftigen Schluck.

Als die üre aufging, verschluckte Deer sich. Ein Kunde kam herein, schaute sich um und setzte sich an einen Tisch, wo er begann seine Pfeife zu stopfen. Deer beobachtete ihn, füllte dann noch ein Bier in ein Glas und brachte es ihm. Er selbst setzte sich an einen anderen Tisch.

Da saßen sie und schwiegen, tranken ihr Bier und dachten stirnrunzelnd über all das Leid in der Welt nach, als wiederrum die Tür aufging. Der Pfeifenraucher sah sich auf einmal sehr hektisch um, er warf eine Münze auf den Tisch und verlies das Lokal. Der Junge, der neu hereingekommen war schaute ihm verwundert nach. Dann ging er zur Theke, sah sich um und da Deer wusste, dass sonst keiner da war, stand er auf und ging die Bestellung des jungen Mannes aufzunehmen. "Ein Bier", sagte der. Deer schaute auf die Uhr. Als die Türe aufging hatte der junge Mann ihm den Rücken zugedreht. Vielleicht wunderte ihn, dass die Gestalten, die von drausen hereinkamen nicht nass waren.

"Junge, schenk dir dein Bier selbst ein, ich hab da was zu erledigen!", sagte Deer, als der Junge sich kopfschüttelnd zu ihm umdrehte. Und damit lies er ihn und die drei Gestalten stehen und verließ das Lokal.

Kurz darauf beobachtete er von einer Straßenecke, wie drei Gestalten die Leiche eines jungen Mannes aus einem Pub trugen. Bedauernd schüttelte Deer den Kopf. "Jetzt ist da Niemand mehr, der den Laden schmeißt."

How to spend much time in doing almost nothing but silly funny things.

Oh, mein Englisch ist wohl nicht so doll, nä?
Egal :)
Ich wollt euch nur das hier zeigen: [klick.]
Und die dazugehörige Website sowieso: [klicknochmal.]
Ich bin entzückt, hingerissen und erfreut!! :)

Samstag, 9. Mai 2009

"Holly, I love you!" "So what?"

Hach :)
Ich weiß, ich weiß, im Grunde ist das ein Klassiker und ich muss mich schämen in meinem bisherigen Leben nie dazu gekommen zu sein "Breafast at Tiffany's" anzusehen, doch nun habe ich das nachgeholt und bin hingerissen. Entzückt. Und begeistert :)
Doch nun machte ich mich in den weiten des Internets auf die Suche nach Tipps, wie man sich wie Audrey als Holly schminken kann, doch alles was ich fand, war eine Anleitung um eine Schlafmaske wie Holly sie hat zu basteln.
Tadaaaa :D

Marienkäfer im Nacken.

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