Donnerstag, 9. Juli 2009
Momente VII.
Wie so oft an diesen Sommertagen, wenn es nachts geregnet hatte und vormittags viel zu schnell viel zu heiß wird, lagen überall die Schnecken herum, schwarz und hart und tot. Jerry hob eine auf und wollte hineinbeissen aber Eleanor hielt ihn davon ab: "Nicht hineinbeissen, das ist eklig!" Jerry schmiss die Schnecke weg und stapfte davon, mit seinen kleinen Füßen trampelte er über den glühenden Asphalt, fest entschlossen sein Ziel im Blick. Ein paar der Schnecken zerquetschte er dabei, aber das machte nichts, sie waren doch sowieso schon tot.
Mittwoch, 8. Juli 2009
Ein neuer Versuch.
*puuuust puuuust pust* *auf den Brustkorb meines Blogs drück* *weiterpuuuuuuust*
Ähm. Okay, wiederbelebt. Hiermit, liebe Leute, melde ich mich ein weiteres Mal zurück und verspreche, dass ich von nun an versuche mindestens dreimal die Woche etwas zu bloggen. Weil ich's so cool fand, dass ihr nach fast nem Monat Schreibpause auf einmal diskutiert habt, ob das hier das Sommerloch ist.
Und überhaupt. Eigentlich schreib ich doch gern. Ich hatte mir nur aus welchen Gründen auch immer das bloggen abgewöhnt. Ich hoff doch, dass dieser Anlauf mal klappt :) Denn wenn ich einen Abgang machen sollte, dann würde ich das doch hoffentlich mehr Göttinengerecht veranstalten mit Trara und Fanfan und so. Aber das hab ich jetzt erstmal nicht vor.
*meinem Blog in die Wange kneif (und euch auch)*
Ähm. Okay, wiederbelebt. Hiermit, liebe Leute, melde ich mich ein weiteres Mal zurück und verspreche, dass ich von nun an versuche mindestens dreimal die Woche etwas zu bloggen. Weil ich's so cool fand, dass ihr nach fast nem Monat Schreibpause auf einmal diskutiert habt, ob das hier das Sommerloch ist.
Und überhaupt. Eigentlich schreib ich doch gern. Ich hatte mir nur aus welchen Gründen auch immer das bloggen abgewöhnt. Ich hoff doch, dass dieser Anlauf mal klappt :) Denn wenn ich einen Abgang machen sollte, dann würde ich das doch hoffentlich mehr Göttinengerecht veranstalten mit Trara und Fanfan und so. Aber das hab ich jetzt erstmal nicht vor.
*meinem Blog in die Wange kneif (und euch auch)*
Montag, 15. Juni 2009
Ich lebe noch. Was ist mit euch? :)
Blog irgendwie mal wieder vergessen. Also nicht so richtig, aber vernachlässigt. Gab aber auch viel zu tun:
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Am Wochenende war das RACT!-Festival am Anlagensee hier in Tübingen. Unser freies Radio, die Wüste Welle, war auch wieder dabei. Sehr toll und sehr anstrengend.
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Okay, das war nicht sehr informativ oder lesenswert oder so. Durchaus lesenswert ist allerdings folgende URL: http://willmakeyou.com/pliments/
Und das Ego pusht die Seite auch noch ;)
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So. Irgendwie wird das ein kurzer & sinnloser Eintrag. N bisschen angeben muss ich dennoch kurz, im Falle dass doch noch jemand dieses Blog beachtet: Grade eben erst hab ich die Sziget-Karten bestellt!
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Am Wochenende war das RACT!-Festival am Anlagensee hier in Tübingen. Unser freies Radio, die Wüste Welle, war auch wieder dabei. Sehr toll und sehr anstrengend.
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Okay, das war nicht sehr informativ oder lesenswert oder so. Durchaus lesenswert ist allerdings folgende URL: http://willmakeyou.com/pliments/
Und das Ego pusht die Seite auch noch ;)
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So. Irgendwie wird das ein kurzer & sinnloser Eintrag. N bisschen angeben muss ich dennoch kurz, im Falle dass doch noch jemand dieses Blog beachtet: Grade eben erst hab ich die Sziget-Karten bestellt!
Montag, 1. Juni 2009
Montag, 25. Mai 2009
Angst & Schrecken am Bodensee.
Wer kennt ihn nicht, den ungeheuer lustigen Podcast von Joël (fireball)? Angscht a Schrecken zu Lëtzebuerg. Kurz A&S. Hab ich ja letztes Jahr schon das Ergebnis unseres Workshops gebloggt gehabt.
Und dieses Jahr? Naja, dieses Jahr war Joël nicht auf dem Radiocamp. Weswegen wir trotzdem versucht haben, eine Folge zu produzieren. Nunja. Wir sind nicht Joël und die Folge ist auch ein klitzekleines bisschen länger wie normalerweise, aber ich würd sagen: Hörts euch trotzdem an ;)
Hier.
Und dieses Jahr? Naja, dieses Jahr war Joël nicht auf dem Radiocamp. Weswegen wir trotzdem versucht haben, eine Folge zu produzieren. Nunja. Wir sind nicht Joël und die Folge ist auch ein klitzekleines bisschen länger wie normalerweise, aber ich würd sagen: Hörts euch trotzdem an ;)
Hier.
Sonntag, 24. Mai 2009
Donnerstag, 21. Mai 2009
I feel wonderful tonight.

(geklaut von icanread)
Und auch nicht, wie es ist mit Freunden auf der Autobahn zu fahren wenn es viel zu heiß ist und man gar nicht so schnell fahren kann, wie man gerne möchte, weil Viereinhalbtausend Umdrehungen echt genug sind und es egal ist, wenn man schief zu der Musik mitsingt, die man wegen des lauten Fahrtwindes kaum hört.
Und auch nicht, wie es ist am See in der Sonne zu sitzen, mit Gitarre und uralten Popsongs. Mit Freunden, natürlich, und mit Leuten die im Wasser stehen und Riesenseifenblasen machen. Zu sitzen und zu reden und wenn es zu warm wird kann man einfach schwimmen gehen. So lange, bis die Arme müde werden und man die Musik nicht mehr hört. Dann kann man umdrehen.
Hey, man kann es nichtmal beschreiben!
Na, endlich!
Ist wieder das Radiocamp in Markelfingen. Die letzten zwei Jahre habe ich schon irgendwas darüber geschrieben, zum mittlerweile vierten Mal bin ich hier und glücklich.
Workshopmäßig gibt es auch dieses Jahr wieder eine tolle Auswahl: Heute habe ich den Gender-Workshop belegt ("Wer spricht denn da?") belegt, wir haben uns überlegt an welchen Merkmalen man eine männliche oder eine weibliche Stimme im Radio erkennt und warum es uns überhauipt so interessiert, in welche dieser zwei Geschlechter-Kategorien man die Sprecher einordnen kann. Ich fand das extrem interessant und denke, dass ich darüber bald mehr schreiben werde.
Morgen gibt's endlich (endlich!) den DJ-Workshop, den wir uns wünschen seit wir auf's Radiocamp kommen. Ohja, ich freu mich schon sehr.
Ansonsten ist das Wetter super bis scheiße (immer abwechselnd), ich war schon zweimal im See, das Essen ist gut wie immer (und jetzt gibts auch veganes Essen im Angebot!) und überhaupt würde dieser Absatz eine schöne Postkarte abgeben. Zudem muss ich mir selbst noch ganz kurz eine Ohrfeige geben: Gestern war der erste Abend am Bodensee nach einer anstrengenden Woche und vor den anstrengendsten Monaten überhaupt (ich hab praktisch, und das ist keine Übertreibung, JEDEN Tag bis zu den Sommerferien schon verplant. Zeitweise mit mehreren echt wichtigen Veranstaltungen gleichzeitig :/) und was macht die KleineGoettin? Statt gemütlich und ruhig zu chillen, den Abend am See, am Lagerfeuer oder sonst irgendwie kuschlig zu verbringen meldet sie sich natürlich als eine von zwei Freiwilligen für den Thekendienst im Cafezelt -.-
Aber gut, das war gestern. Heute wird ruhig, ich schwörs euch! :)
Workshopmäßig gibt es auch dieses Jahr wieder eine tolle Auswahl: Heute habe ich den Gender-Workshop belegt ("Wer spricht denn da?") belegt, wir haben uns überlegt an welchen Merkmalen man eine männliche oder eine weibliche Stimme im Radio erkennt und warum es uns überhauipt so interessiert, in welche dieser zwei Geschlechter-Kategorien man die Sprecher einordnen kann. Ich fand das extrem interessant und denke, dass ich darüber bald mehr schreiben werde.
Morgen gibt's endlich (endlich!) den DJ-Workshop, den wir uns wünschen seit wir auf's Radiocamp kommen. Ohja, ich freu mich schon sehr.
Ansonsten ist das Wetter super bis scheiße (immer abwechselnd), ich war schon zweimal im See, das Essen ist gut wie immer (und jetzt gibts auch veganes Essen im Angebot!) und überhaupt würde dieser Absatz eine schöne Postkarte abgeben. Zudem muss ich mir selbst noch ganz kurz eine Ohrfeige geben: Gestern war der erste Abend am Bodensee nach einer anstrengenden Woche und vor den anstrengendsten Monaten überhaupt (ich hab praktisch, und das ist keine Übertreibung, JEDEN Tag bis zu den Sommerferien schon verplant. Zeitweise mit mehreren echt wichtigen Veranstaltungen gleichzeitig :/) und was macht die KleineGoettin? Statt gemütlich und ruhig zu chillen, den Abend am See, am Lagerfeuer oder sonst irgendwie kuschlig zu verbringen meldet sie sich natürlich als eine von zwei Freiwilligen für den Thekendienst im Cafezelt -.-
Aber gut, das war gestern. Heute wird ruhig, ich schwörs euch! :)
Dienstag, 19. Mai 2009
Momente VI.
Der Fluß spült den Schlamm eines Winters fort, der dunkler als die meisten anderen war. Über die Brücke eilen all die bunten Regenschirme. In der Ferne donnert es. Jetzt ist da nichts mehr, dass den Sommer verhindert.
Nichtvorhandenes Unglück kann auch schon Glück sein.
Stadtmusik.
Nichtvorhandenes Unglück kann auch schon Glück sein.
Stadtmusik.
Samstag, 16. Mai 2009
Von der Liebe zum Freien Radio.
Mit neun Jahren habe ich die wohl wichtigste Erkenntnis meines Lebens gemacht: Wir leben nur einmal und deswegen wäre es vollkommen sinnlos, wenn wir nicht alle unsere Wünsche wahr machen.
Zudem ist mir bewusst geworden, dass alle Menschen die wir bewundern auch nur dieses eine Leben haben. Jeder Schauspieler, Musiker, Politiker, Künstler... alle haben sie genau wie wir als Samenzelle begonnen. Klar, manche Leute haben Vorteile, weil sie schon "privilegiert" geboren wurden: Reich, prominent oder aus einer berühmten Familie. Aber weitaus nicht alle. Und genau deshalb können wir auch wahr machen was wir uns wünschen. Uns steht nichts im Weg außer wir selber und gesellschaftliche Normen die wir überwinden müssen. Aber sobald wir das begriffen haben, haben wir die Normen und uns selbst schon überwunden. Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass wir es schaffen, was immer wir wollen.
Mit zehn habe ich dann die wohl wichtigste Entscheidung meines Lebens getroffen: Zum Radio zu gehen. Und genau das habe ich getan. Heute ist das Radio mein wichtigstes und liebstes Hobby, meine größte Leidenschaft und "der" Fixpunkt in meinem Leben. Ich könnte euch viel über Süchte erzählen, Kaffee und Schokolade und Musik. Aber das Radiomachen ist die schönste Sucht von allen. Nicht nur, weil sie Kaffee, Schokolade und Musik vereint, nicht nur weil Freies Radio Politik ist, nicht nur weil es kaum ein geileres Gefühl gibt, als Musik zu spielen und Dinge zu sagen und zu wissen, hey! das hört jemand, gerade jetzt, ich kann den Tag von mir fremden Menschen mitgestalten!
Nein, das wunderbare am Radiomachen sind auch all die guten Gespräche, all die netten Leute und so viele Erinnerungen und so viel Vorfreude. Das Gefühl, zu wissen was Liebe ist. Zu wissen was Glück ist. Und ein bisschen die Welt zu verändern.
Zudem ist mir bewusst geworden, dass alle Menschen die wir bewundern auch nur dieses eine Leben haben. Jeder Schauspieler, Musiker, Politiker, Künstler... alle haben sie genau wie wir als Samenzelle begonnen. Klar, manche Leute haben Vorteile, weil sie schon "privilegiert" geboren wurden: Reich, prominent oder aus einer berühmten Familie. Aber weitaus nicht alle. Und genau deshalb können wir auch wahr machen was wir uns wünschen. Uns steht nichts im Weg außer wir selber und gesellschaftliche Normen die wir überwinden müssen. Aber sobald wir das begriffen haben, haben wir die Normen und uns selbst schon überwunden. Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass wir es schaffen, was immer wir wollen.
Mit zehn habe ich dann die wohl wichtigste Entscheidung meines Lebens getroffen: Zum Radio zu gehen. Und genau das habe ich getan. Heute ist das Radio mein wichtigstes und liebstes Hobby, meine größte Leidenschaft und "der" Fixpunkt in meinem Leben. Ich könnte euch viel über Süchte erzählen, Kaffee und Schokolade und Musik. Aber das Radiomachen ist die schönste Sucht von allen. Nicht nur, weil sie Kaffee, Schokolade und Musik vereint, nicht nur weil Freies Radio Politik ist, nicht nur weil es kaum ein geileres Gefühl gibt, als Musik zu spielen und Dinge zu sagen und zu wissen, hey! das hört jemand, gerade jetzt, ich kann den Tag von mir fremden Menschen mitgestalten!
Nein, das wunderbare am Radiomachen sind auch all die guten Gespräche, all die netten Leute und so viele Erinnerungen und so viel Vorfreude. Das Gefühl, zu wissen was Liebe ist. Zu wissen was Glück ist. Und ein bisschen die Welt zu verändern.
Donnerstag, 14. Mai 2009
Montag, 11. Mai 2009
Denn ihr seit die Guten.
[Soundtrack: Gary Jules - Mad World.]
Deer zog den Trenchcoat enger. Man hatte ihn gewarnt. "Inselwetter", hatten sie gesagt; doch dass es so verregnet sein würde, hätte er nie vermutet. Durch die grauschwarzen Fäden in denen das Wasser vom Himmel fiel sah er das schmuddelige Leuchtschild des Pubs. Auf dem Festland, in dem Dorf aus dem er kam, kannte man solche Leuchtreklame nicht. In den Städten, klar, aber auf dem Land wie hier da kannte doch eh jeder die einzige Kneipe des Ortes. Es war immer die Kneipe in denen die Männer vor ihren Familien flüchteten und dieselben Kneipen in denen die Frauen versuchten, das wilde Leben das sie aus ihren Träumen kannten, wahrzumachen. Deer überquerte die Straße. Im Regen stehen wollte er nicht mehr und der Pub sah trotz des. Leuchtschildes recht einladend aus.
Klein und dreckig. So konnte man die Kneipe beschreiben aber auch die Gäste, wie Deer jetzt feststellte. Es waren nur zwei und beide saßen sie alleine da, das sowieso runzlige Gesicht nachdenklich in tiefe Falten gezogen. Irgendein dummer Witz über Bügeleisen schoss Deer durch den Kopf, irgendeine vermeintlich lustige Erklärung, weshalb die Männer so klein waren.
Wie, wenn er durch Der's Erscheinen aufgeschreckt worden wäre, hob einer der beiden Runzligen den Kopf und sah auf die Uhr die schräg über der Theke hing. Auf einmal schien er es eilig zu haben, warf eine Münze auf den Tisch und verlies den Raum. Deer hatte sich an die Theke gestellt und sah sich nun nach dem Wirt um. Als der andere kleine Mann schwerfällig aufstand, bemerkte Deer, dass wohl der der Wirt war. "Eine Halbe, bitte", bestellte er. Schwermütig wiegte der Alte seinen Kopf hin und her, drehte Deer den Rücken zu und nahm eins der milchfarbenen Gläser, die aussahen als wären sie seit Jahren nicht gespült worden, die aber dennoch sauber waren.
In seinem Rücken hörte Deer, dass die Tür aufging. Drei Gestalten kamen herein und Deer wunderte sich noch, dass sie nicht nass waren, obwohl es drausen in Strömen regnete. Er drehte sich wieder dem alten Wirt zu, der inzwischen das Glas unter den Zapfhahn gestellt hatte. Doch der Wirt selbst - er war nicht mehr da. Verwirrt sah Deer sich um und dann bemerkte er, dass die drei Gestalten hinter die Theke schritten. Sie hoben etwas großes, schweres auf, etwas was Deer im nächsten Moment als die Leiche des alten Mannes identifizierte. Und sie trugen die Leiche hinaus, hinaus in den Regen. "Da werden bestimmt seine Kleider nass", dachte Deer, aber dann fiel sein Blick auf sein Bier das am Überlaufen war. Er hechtete hinter die Theke und mache den Zapfhahn zu. Setzte den Schaum an die Lippen und trank einen kräftigen Schluck.
Als die üre aufging, verschluckte Deer sich. Ein Kunde kam herein, schaute sich um und setzte sich an einen Tisch, wo er begann seine Pfeife zu stopfen. Deer beobachtete ihn, füllte dann noch ein Bier in ein Glas und brachte es ihm. Er selbst setzte sich an einen anderen Tisch.
Da saßen sie und schwiegen, tranken ihr Bier und dachten stirnrunzelnd über all das Leid in der Welt nach, als wiederrum die Tür aufging. Der Pfeifenraucher sah sich auf einmal sehr hektisch um, er warf eine Münze auf den Tisch und verlies das Lokal. Der Junge, der neu hereingekommen war schaute ihm verwundert nach. Dann ging er zur Theke, sah sich um und da Deer wusste, dass sonst keiner da war, stand er auf und ging die Bestellung des jungen Mannes aufzunehmen. "Ein Bier", sagte der. Deer schaute auf die Uhr. Als die Türe aufging hatte der junge Mann ihm den Rücken zugedreht. Vielleicht wunderte ihn, dass die Gestalten, die von drausen hereinkamen nicht nass waren.
"Junge, schenk dir dein Bier selbst ein, ich hab da was zu erledigen!", sagte Deer, als der Junge sich kopfschüttelnd zu ihm umdrehte. Und damit lies er ihn und die drei Gestalten stehen und verließ das Lokal.
Kurz darauf beobachtete er von einer Straßenecke, wie drei Gestalten die Leiche eines jungen Mannes aus einem Pub trugen. Bedauernd schüttelte Deer den Kopf. "Jetzt ist da Niemand mehr, der den Laden schmeißt."
How to spend much time in doing almost nothing but silly funny things.
Oh, mein Englisch ist wohl nicht so doll, nä?
Egal :)
Ich wollt euch nur das hier zeigen: [klick.]
Und die dazugehörige Website sowieso: [klicknochmal.]
Ich bin entzückt, hingerissen und erfreut!! :)
Egal :)
Ich wollt euch nur das hier zeigen: [klick.]
Und die dazugehörige Website sowieso: [klicknochmal.]
Ich bin entzückt, hingerissen und erfreut!! :)
Samstag, 9. Mai 2009
"Holly, I love you!" "So what?"
Hach :)
Ich weiß, ich weiß, im Grunde ist das ein Klassiker und ich muss mich schämen in meinem bisherigen Leben nie dazu gekommen zu sein "Breafast at Tiffany's" anzusehen, doch nun habe ich das nachgeholt und bin hingerissen. Entzückt. Und begeistert :)
Doch nun machte ich mich in den weiten des Internets auf die Suche nach Tipps, wie man sich wie Audrey als Holly schminken kann, doch alles was ich fand, war eine Anleitung um eine Schlafmaske wie Holly sie hat zu basteln.
Tadaaaa :D
Ich weiß, ich weiß, im Grunde ist das ein Klassiker und ich muss mich schämen in meinem bisherigen Leben nie dazu gekommen zu sein "Breafast at Tiffany's" anzusehen, doch nun habe ich das nachgeholt und bin hingerissen. Entzückt. Und begeistert :)
Doch nun machte ich mich in den weiten des Internets auf die Suche nach Tipps, wie man sich wie Audrey als Holly schminken kann, doch alles was ich fand, war eine Anleitung um eine Schlafmaske wie Holly sie hat zu basteln.
Tadaaaa :D
Donnerstag, 7. Mai 2009
Momente V.
Sie lächelte, weil sie töricht war.
Weil sie alberne Gedanken hatte, während die Sonne auf ihre Füße und ihre Beine und ihr Gesicht schien.
Sie lächelte, weil sie schon lange nich mehr über die Bedeutung des Wortes "Glück" nachgedacht hatte und nun auf einmal überrumpelte sie dieses Wort und alle seine Bedeutungen so sehr, dass ihr Kopf ganz schwindelig war und eigentlich die einzig logische Folge war, zu lächeln.
Sie lächelte wegen der Musik. Weil sie nur wegen der Musik hier saß, weil die Musik alles war, was wichtig war. Jetzt und immer.
Sie lächelte, weil sie auf der Erde saß, die sich drehte. Die sich jetzt drehte.
Sie lächelte, weil sie lebte.
Weil sie alberne Gedanken hatte, während die Sonne auf ihre Füße und ihre Beine und ihr Gesicht schien.
Sie lächelte, weil sie schon lange nich mehr über die Bedeutung des Wortes "Glück" nachgedacht hatte und nun auf einmal überrumpelte sie dieses Wort und alle seine Bedeutungen so sehr, dass ihr Kopf ganz schwindelig war und eigentlich die einzig logische Folge war, zu lächeln.
Sie lächelte wegen der Musik. Weil sie nur wegen der Musik hier saß, weil die Musik alles war, was wichtig war. Jetzt und immer.
Sie lächelte, weil sie auf der Erde saß, die sich drehte. Die sich jetzt drehte.
Sie lächelte, weil sie lebte.
Sonntag, 3. Mai 2009
Freitag, 1. Mai 2009
Insomnie (Was, das sagst du um DIESE Uhrzeit??!).
Und wieder einmal ein sinnloser Blogeintrag der nur aus dem Gefühl heraus bloggen zu wollen entstanden ist. Mir ist aufgefallen, dass ich frühere bessere Geschichten geschrieben hab, wie heutzutage. Die hatten immer eine Pointe. Das sollte ich wieder ändern.
aus: "Die alltägliche Physik des Unglücks" von Marisha Pessl
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"Ich finde, wir haben genug la vie en rose gehabt, was meinst du? Ich persönlich ziehe es vor, das Leben so zu sehen, wie es ist." Er lächelte. "En noir. "aus: "Die alltägliche Physik des Unglücks" von Marisha Pessl
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Im Internet gibts echt für ALLES ein Forum. Egal wie individuell und kreativ du bist, in irgendein Forum passt du auf jeden Fall. Abnehmen, zunehmen, Fußball, angehende Mütter und selbst die Misantrophen dürfen ihren Hass gemeinsam hegen und pflegen.
Das beschäftigt mich.
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Ab Montag seit ihr verpflichtet mir Tag und Nacht die Daumen zu drücken. Warum? Das sag ich euch, wenn's geklappt hat. Sonst wär mir das echt peinlich!
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Morgen haben wir Studiogäste im Radio, falls nicht doch noch was dazwischen kommen sollte. Hatten wir echt lange nicht mehr. Eine Band die ziemlich interessant zu sein scheint. Ihr dürft gespannt sein :) 17-18Uhr, könnt ihr ja reinhören [hier.]
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Irgendwie find ich's echt uncool, dass so viele Leute meinen Namen mit "Kl. Goettin" abkürzen :(
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Mhhm. Teenierockmusik. Mag ich. Surfpunk? Whatever :)
"Don't waste your time on me, you're already the voice inside my head." Wenn jemand die Band weiß, dann kriegter Schokolade.
-----
May Day. Inzwischen Tradition hier. Und immer wieder SO gut! (Ich bin die ganze Parade lang mit Schnurrbart rumgerannt :D)
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Ich geh wieder lesen :)
Das beschäftigt mich.
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Ab Montag seit ihr verpflichtet mir Tag und Nacht die Daumen zu drücken. Warum? Das sag ich euch, wenn's geklappt hat. Sonst wär mir das echt peinlich!
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Morgen haben wir Studiogäste im Radio, falls nicht doch noch was dazwischen kommen sollte. Hatten wir echt lange nicht mehr. Eine Band die ziemlich interessant zu sein scheint. Ihr dürft gespannt sein :) 17-18Uhr, könnt ihr ja reinhören [hier.]
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Irgendwie find ich's echt uncool, dass so viele Leute meinen Namen mit "Kl. Goettin" abkürzen :(
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Mhhm. Teenierockmusik. Mag ich. Surfpunk? Whatever :)
"Don't waste your time on me, you're already the voice inside my head." Wenn jemand die Band weiß, dann kriegter Schokolade.
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May Day. Inzwischen Tradition hier. Und immer wieder SO gut! (Ich bin die ganze Parade lang mit Schnurrbart rumgerannt :D)
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Ich geh wieder lesen :)
Mittwoch, 29. April 2009
Sonntag, 26. April 2009
Heimweh nach der Zukunft.
Weißt du, das Leben ist wie Schach spielen: Du weißt genau, wie dein übernächster Zug aussehen wird. Der Zug, mit dem du alles gewinnst, der Zug mit dem du den König Matt setzt. Aber erst musst du den nächsten Zug machen. Zug um Zug. Keinen kannst du überspringen. Die Ungeduld zerreißt dich.
Dienstag, 21. April 2009
Nachtrag zu [Wem willst du was beweißen?].
Einen Moment mehr drüber nachgedacht und ich glaub, ich nehm alles zurück. Sehnsucht kann nicht nur eingebildet sein.
Wem willst du was beweißen? Dir selber?
Ist das Leben selbst vielleicht nur ein Sinnbild für das Leben? Geht es denn nicht immer nur darum, etwas bestimmtes darzustellen? Ich meine, zum Beispiel der Sommer. Der Sommer steht für Freiheit und der leichte Wind auf der noch leicht meerwassserfeuchten Haut steht für Glück. Empfinden wir das wirkliche, wahre Glück in einem solchen Moment oder erinnern wir uns nur, einmal davon gelesen zu haben, dass man in einem solchen Moment Glück empfindet?
Vielleicht liegt der Ursprung allen Glückes, das "Urglück" in der Kindheit. Wenn noch keine Erwartungen auf dir lasten und du noch frei bist die Welt so zu erleben, wie du sie eben erlebst. Vielleicht hast du da mal nach dem Baden am Strand gelegen, hast Wind auf deiner Haut gespürt und warst glücklich. Vielleicht ist das Glück ja auch nur eine Erinnerung daran?
Aber wie lange ist die Kindheit so wahr und so echt? Hört das nicht mit dem ersten Atemzug auf? Vielleicht hört die Echtheit da auf, wo die Kommunikation beginnt?
Aber das sind Spekulationen. Vielleicht gibt es "wahr" und "echt" auch gar nicht oder es gibt das für immer. Möglich, dass das jedem selbst überlassen ist wie weit er sich beeinflussen lässt. Eigentlich haben wir über das Leben geredet.
Das Leben, ja. Warum bemühen wir uns denn, etwas darzustellen? Weshalb sehnen wir uns so nach Geschichten, die wir leben können, nach Lebensstilen und Visionen? Weil die Worte und das Leben in den Geschichten schöner klingen als in Wirklichkeit? Ist es das? Dass wir Ästhetik wollen, Schönheit, Freiheit, Frieden? Und dass das nur in unseren Köpfen zu bekommen ist, nur in der Kunst aber wir nicht einsehen wollen, dass wir das nicht auch in Wirklichkeit leben können?
Wofür steht Kaffee? Coffee and cigarettes. Herbstmorgende. La vie boheme? In einem kleinem Café sitzen, die Konzeptpapiere für einen surrealischten Roman verstreut um dich und zufällig deinen guten Freund Satre treffen? Möglicherweise war das alles nicht so romantisch wie das klingt.
Oder Road Movies? Ein alter VW-Bus, dabei die wacklige Kamera ein Ziel oder keins und am besten noch ein guter Freund dabei. Alles Sinnbilder für die Freiheit. Auch wenn manchmal den Protagonsiten schon klar ist, dass die Freiheit nicht existiert. Ich könnte tausende Beispiele anführen. "Beispiele anführen" ist ein Beispiel. Schule. Was verbinden wir nicht alles mit Schule? Was verbinden wir mit Irland, mit Seifenblasen oder mit Autobahnraststätten? Was ist mit Models, mit Gameboys oder mit Gitarren?
In unseren Köpfen sitzen so viele, großteils fiktive Lebensstile. Ist es das, was wir wollen? Sie alle wahr machen?
Vielleicht liegt der Ursprung allen Glückes, das "Urglück" in der Kindheit. Wenn noch keine Erwartungen auf dir lasten und du noch frei bist die Welt so zu erleben, wie du sie eben erlebst. Vielleicht hast du da mal nach dem Baden am Strand gelegen, hast Wind auf deiner Haut gespürt und warst glücklich. Vielleicht ist das Glück ja auch nur eine Erinnerung daran?
Aber wie lange ist die Kindheit so wahr und so echt? Hört das nicht mit dem ersten Atemzug auf? Vielleicht hört die Echtheit da auf, wo die Kommunikation beginnt?
Aber das sind Spekulationen. Vielleicht gibt es "wahr" und "echt" auch gar nicht oder es gibt das für immer. Möglich, dass das jedem selbst überlassen ist wie weit er sich beeinflussen lässt. Eigentlich haben wir über das Leben geredet.
Das Leben, ja. Warum bemühen wir uns denn, etwas darzustellen? Weshalb sehnen wir uns so nach Geschichten, die wir leben können, nach Lebensstilen und Visionen? Weil die Worte und das Leben in den Geschichten schöner klingen als in Wirklichkeit? Ist es das? Dass wir Ästhetik wollen, Schönheit, Freiheit, Frieden? Und dass das nur in unseren Köpfen zu bekommen ist, nur in der Kunst aber wir nicht einsehen wollen, dass wir das nicht auch in Wirklichkeit leben können?
Wofür steht Kaffee? Coffee and cigarettes. Herbstmorgende. La vie boheme? In einem kleinem Café sitzen, die Konzeptpapiere für einen surrealischten Roman verstreut um dich und zufällig deinen guten Freund Satre treffen? Möglicherweise war das alles nicht so romantisch wie das klingt.
Oder Road Movies? Ein alter VW-Bus, dabei die wacklige Kamera ein Ziel oder keins und am besten noch ein guter Freund dabei. Alles Sinnbilder für die Freiheit. Auch wenn manchmal den Protagonsiten schon klar ist, dass die Freiheit nicht existiert. Ich könnte tausende Beispiele anführen. "Beispiele anführen" ist ein Beispiel. Schule. Was verbinden wir nicht alles mit Schule? Was verbinden wir mit Irland, mit Seifenblasen oder mit Autobahnraststätten? Was ist mit Models, mit Gameboys oder mit Gitarren?
In unseren Köpfen sitzen so viele, großteils fiktive Lebensstile. Ist es das, was wir wollen? Sie alle wahr machen?
Montag, 20. April 2009
Momente IV.
Das war nicht das richtig wilde Leben. Zumindest fand er das. Klar, es gab viele Menschen die über ihn sprachen und viele Frauen wollten auf jeden Fall vermeiden Schwiegermutter von ihm zu werden aber ebenso viele Mädchen umschwärmten ihn. Er hatte viel von dem, was er wollte und so einiges, was er nicht wollte. Aber er hatte nicht alles. Und um alles ging es. Nur um alles.
The sun is burning in the sky, strands of clouds go slowly drifting by.
Ich hatte gesagt, ich würde noch einen melancholischen Text schreiben. Über Abschiede, die in letzter Zeit sehr oft vorkommen. Aber die Melancholie ist verflogen. Vielleicht werden wir uns nie wieder sehen. Aber irgendwann sehen wir jeden zum letzten Mal. Und heute, heute sind wir noch. Heute können wir noch atmen, sind noch fähig zu lesen, uns zu freuen über die Sonne oder über Freundschaften. Und auch über die Dinge die vergangen sind. Oder die, die jetzt anfangen.
Kein Text über Melancholie, heute.
Kein Text über Melancholie, heute.
Labels:
Gedanken,
Rausgerissen,
Regenbogentage
Modewort?
Was habt ihr nur alle immer mit eurem "awesome"? Hab ich irgendeinen lustigen Youtube-Clip verpasst oder so?
Sonntag, 19. April 2009
And we say goodbye, goodbye!
[klick.]
Die Engländer sind gegangen. EinMission Possible ist vorbei. Welche Engländer? What the hell is EinMission Possible? Einfach auf [klick.] klicken, dann erfahrt ihr, was eure KleineGoettin die letzte Woche so getrieben hat. Wer ein klein wenig weiß, wie das Internet funktioniert wird sich dann auch über das Projekt EinMission Possible im Allgemeinen informieren können, lustige Bilder, Filme und Audiofiles entdecken und a lot more!
(in Melancholie werde ich erst im nächsten Text versinken. jetzt geh ich nämlich ein Buch suchen und mich in die Wanne legen. so long!)
Die Engländer sind gegangen. EinMission Possible ist vorbei. Welche Engländer? What the hell is EinMission Possible? Einfach auf [klick.] klicken, dann erfahrt ihr, was eure KleineGoettin die letzte Woche so getrieben hat. Wer ein klein wenig weiß, wie das Internet funktioniert wird sich dann auch über das Projekt EinMission Possible im Allgemeinen informieren können, lustige Bilder, Filme und Audiofiles entdecken und a lot more!
(in Melancholie werde ich erst im nächsten Text versinken. jetzt geh ich nämlich ein Buch suchen und mich in die Wanne legen. so long!)
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